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Es war einmal... Überblick über die Stadtgeschichte

In das Licht archivalischer Quellen tritt Pirna erstmals im März 1233. Eine Urkunde des Bischofs Heinrich von Meissen, deren Inhalt die Stadt gar nicht betrifft, nennt am Ende des Textes einen Priester Gottschalk aus Pirna (“godeschalcus de pne, plebanus”) als Zeugen für die Richtigkeit des aufgeschriebenen Vorganges. Stadtgründer ist wohl Heinrich der Erlauchte, Markgraf von Meissen. Er urkundete hier erstmals. So erwähnt ein Schriftstück aus dem Jahre 1245 einen Bürger (“burgensis”) aus Pirna, so dass die junge Ansiedlung spätestens zu diesem Zeitpunkt Stadtrecht besessen hat.

Zeittafel

13. Jahrhundert

13_JH_80x80
  • 1233 Erste Erwähnung in einer Urkunde des Bischofs Heinrich von Meißen
  • 1291 eindeutig als "civitas" (= Stadt) bezeichnet
  • ab 1294 gehörte Pirna zu Böhmen

14. Jahrhundert

Stadtansicht_von_Dillich_1628
  • um 1300 Gründung des Dominikanerklosters in Pirna
  • 1317 Erwähnung einer Lateinschule
  • 1338 Erwähnung eines Hospitals

15. Jahrhundert

Mariendarstellung_um_1400_Klosterkirche_Pirna
  • ab 1405 wieder unter Markmeißnerischer Herrschaft
    (bedeutendste Ansiedlung im oberelbischen Raum)
  • 1465 Der durch den Ablaßhandel bekannte Dominikanermönch Johannes Tetzel erblickte in Pirna das Licht der Welt. Er wird zum Gegenspieler Martin Luthers

16. Jahrhundert

Deckenmalerei_in_St._Marien
  • 1502 - 1546 Bau der Stadtkirche St. Marien als spätgotische Hallenkirche

17. Jahrhundert

Teufelserker_1._Haelfte_17._JH
  • 1634 Friedensverhandlungen in Pirna zwischen Sachsen und Habsburgern, die 1635 zum Prager Frieden führten: dafür erhielt Sachsen die Oberlausitz
  • 1639 Belagerung und Ausplünderung durch die Schweden im 30jährigen Krieg - das "Pirn`sche Elend" wird sprichwörtlich

18. Jahrhundert

Canaletto-_Gemaelde
  • 1706/1756: im Nordischen und im Siebenjährigen Krieg hat Pirna erneut stark unter den Kriegseinwirkungen zu leiden

19. Jahrhundert

Eisenbahnstrecke_Pirna
  • 1813 Französische Truppen besetzen die Stadt, Napoleon weilt einige Tage in Pirna
  • 1836 Die Pirnaer Stadtmauern und Stadttore sind endgültig gefallen
  • 1837 Der Dampfschiffverkehr auf der Elbe wird aufgenommen
  • 1838 Gründung der Stadtsparkasse
  • 1848 Der fahrplanmäßige Eisenbahnverkehr zwischen Dresden und Pirna wird aufgenommen
  • 1851 Weiterführung der Eisenbahnstrecke über Bodenbach (Decin) nach Prag
  • 1857/58 Bau des Stadtkrankenhauses
  • 1859 Gaswerk, Gasbeleuchtung
  • 1861 Gründung des Stadtmuseums
  • 1869 Einweihung der kath. St. Kunigundenkirche
  • 1873 - 75 Bau der steinernen Elbebrücke
  • nach 1870 verstärkte industrielle Ansiedlungen
  • 1876 Einweihung des Lehrerseminars, heute Rainer-Fetscher-Gymnasium

20. Jahrhundert bis 1945

Bombenangriff_auf_Pirna
  • ab 1908 Bau des Kunstseidenwerkes und mit der Erweiterung der Zellstoffabrik wird begonnen Die Stadt wächst durch Eingemeindungen: 1850 Hausberggemeinde 1922/23 Posta, Niedervogelgesang, Zuschendorf, Neundorf, Rottwerndorf, Hinter-Jessen und Copitz
  • 1930 Zehista 1950 Cunnersdorf, Mockethal, Zatzschke 1971 Liebethal 1974 Krietzschwitz, Obervogelgesang
  • 1897,1927,1957und 1958 Verheerende Hochwasserkatastrophen durch die Gottleuba führen zu großen Schäden im Stadtgebiet
  • 1940/41 Ermordung von 15.000 vorwiegend Geisteskranken in der ehemaligen Heil-und Pflegeanstalt Sonnenstein im Rahmen des Euthanasieprogrammes der Nationalsozialisten
  • 1945 Zerstörung der Elbebrücke, des Bahnhofs, vieler Wohnhäuser und des Industriegebietes durch Luftangriffe der Alliierten
  • insgesamt verloren ca. 3500 Pirnaer im 2. Weltkrieg ihr Leben

20. Jahrhundert: DDR-Zeit

Sonnenstein
  • 1950 Gründung der Musikschule "Fidelio F. Finke"
  • 1952/57/91 Restaurierung der Klosterkirche
  • 1953 Gründung des Staatl. Kreiskulturorchesters, später "Sinfonieorchester Pirna", jetzt "Neue Elbland Philharmonie"
  • 1965 - 83 großflächiger Ausbau des Wohngebietes Sonnenstein (ca. 10.000 Einwohner) mit Kaufhallen, Schulen, Kindereinrichtungen und Ambulatorium
  • ab 1980 - 1988 Errichtung des Wohngebietes West im rechtselbisch gelegenen Stadtteil Copitz
  • 1988 Einweihung des Evangelischen Gemeindezentrums auf dem Sonnenstein

20. Jahrhundert: Nach der Wende

  • 1991 Gründung des Kuratoriums Altstadt Pirna, Beschluss über die Altstadtsanierung
  • 1991 – 1995 Sanierung der Elbebrücke und der Schwimmhalle
  • 1991 – 1997 Sanierung des Rathauses
  • 1993 Wiedereröffnung des Stadtmuseums
  • 1994 – 1996 Bau von 176 Wohnungen in Sonnenstein-Süd
  • 1997 – 1999 Bau der zweiten Elbebrücke
  • 1997 Fertigstellung des Beruflichen Schulzentrums für Technik
  • 1998 Fertigstellung des Justizzentrums Pirna

21. Jahrhundert

Jahrhundert_Hochwasser_2002
  • 2002 Hochwasserkatastrophe in Pirna
  • 2003 Abschluss der Sanierung des Teufelserkerhauses
  • 2004 – 2007 Neubau des Klinikums
  • 2005 Anschluss Pirnas an die Autobahn 17 und Freigabe der Westumgehung S177
  • 2006 Sanierung des Lohengrinhauses in Graupa als authentische Wirkungsstätte Richard Wagners
  • 2006 Eröffnung der Herderhalle
  • 2007 Zuschauer des MDR-Fernsehens wählen Pirnas historische Altstadt zur zweitschönsten in Sachsen
  • 2007/2008 Umgestaltung des Busbahnhofes
  • 2006 – 2008 Sanierung der beiden Gymnasien „Friedrich Schiller“ und „Gottfried Herder“
  • 2008 Jubiläumsjahr „775 Jahre Pirna“
  • 2010 Beginn der Sanierung des Schloss Sonnensteins als Sitz des Landratsamtes und Neugestaltung des Schlossberghanges
  • 2011 Einweihung der Küttner-Villa als Sitz der Musikschule Sächsische Schweiz
  • 2012 Eröffnung der Richard-Wagner-Stätten Graupa im sanierten Jagdschloss Graupa

Informationen

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